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Thomas Hobbes: Der Leviatan

Literatur: Thomas Hobbes: Leviathan oder Wesen, Form und Gewalt eines kirchlichen und bürgerlichen Gemeinwesens.
(Neu übersetzt von Jutta Schlösser, mit Einleitung und Kommentar herausgegeben von Hermann Klenner. PhB 491. Hamburg 1996)
Termin: 2. Juli – 5. Juli 2009
Leitung: Dr. Matthias Neugebauer, Beromünster (Schweiz)
Kosten (Unterkunft/Verpflegung): EZ 154,- €, DZ: 101,- € (Bettwäsche/Handtücher pauschal 10,- €)

Anmeldeschluss: Freitag, 19. Juni 2009

Hobbes Leviathan gehört zweifellos zu den grossen staatstheoretischen Entwürfen. Ausgehend von der berühmten Feststellung, „homo homini lupus“ – „der Mensch ist dem Menschen Wolf“ --  und der daran angelehnten Theorie des Naturzustandes als „bellum omnium contra omnes“ -- dem „Krieg aller gegen alle“ – entwickelt Hobbes eine Theorie des Staates in der die einzelnen Individuen im Gesellschaftvertrag ihre Freiheit an die Macht des Staates abgeben, um Sicherheit, Schutz und Wohlstand des Gemeinwesens zu garantieren. Hobbes Plädoyer für den starten Staat gewinnt gerade im Lichte zeitgenössischer Entwicklungen an Aktualität und Provokationskraft. Zentrale Begriffe, die im Lektürekurs erschlossen werden sollen sind: Naturzustand, Gesellschaftsvertrag, Eigentum, Verteilung, Souveränität, Sicherheit, Schutz, Prosperität sowie weltliche und kirchliche Macht. Ein Ausblick auf die Wirkungsgeschichte soll den Lektürekurs abrunden.

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