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Sigmund Freud: „Wenn Moses ein Ägypter war…“ oder „Die Wiederkehr des Verdrängten“

Literatur: Platon: Der Staat. Übersetzt von Rudolf Rufener.
Einführung, Erläuterungen, Inhaltsübersicht, Literaturhinweise und herausgegeben von Thomas Alexander Szlezák. Artemis & Winkler 2003 (Bibliothek der Alten Welt; 564 Seiten) 24,90 € oder: Der Staat (Politeia) von Platon. Übersetzt und herausgegeben von Karl Vretska, Stuttgart: Reclam 1982 (Reclams Universal Bibliothek 8205; 725 S.) 12,10 €
Termin: 9.-11. Oktober 2009
Leitung: Prof. Dr. Theo K. Heckel, Geretsried/Erlangen
Kosten (Unterkunft/Verpflegung): EZ 154,- €, DZ: 101,- € (Bettwäsche/Handtücher pauschal 10,- €)

Anmeldeschluss: Freitag, 25. September 2009

"Die sicherste allgemeine Charakterisierung der philosophischen Tradition Europas lautet, das sie aus einer Reihe von Fußnoten zu Platon besteht", so Alfred North Whitehead. Der Haupttext zu diesen Fußnoten findet sich im Staat oder griechisch "Politeia", dem Hauptwerk Platons (427-347). Darin lässt Platon Sokrates im Gespräch die These durchdenken, ob der am besten lebt, der sich den Schein der Gerechtigkeit zu geben weiß. Er entwirft dabei einen Idealstaat, empfiehlt Gleichberechtigung der Frauen, Philosophen als Herrscher und redet in Gleichnissen ("Höhlengleichnis") von einem Staat, der auf Erden nirgends zu finden ist, aber vielleicht im Himmel, wie es gegen Ende heißt.

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